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Arbeitslosigkeit / Arbeitslosenzahlen in Osnabrück

Geschrieben von | 13. Mai 2016 | Allgemein

Arbeitslosenzahlen Osnabrück

Wie steht es um die Arbeitslosigkeit in Osnabrück?

Die Lage auf dem Arbeitsmarkt ist in Osnabrück äußerst erfreulich. Die Region rund um die Stadt zeichnet sich durch eine für Norddeutschland relativ niedrige Arbeitslosigkeit aus. Im März 2016 waren lediglich 3,8 Prozent der Einwohner der Stadt ohne Arbeit. Das entspricht ca. 7.400 arbeitslosen Menschen. In 2015 lag die Quote ständig unter 4 Prozent. Zu Recht wird behauptet, dass in Osnabrück bereits heute Vollbeschäftigung vorliegt. Mitarbeiter für freie Stellen in Osnabrück zu finden ist also gar nicht so einfach.

Wie hat sich der Arbeitsmarkt geschichtlich entwickelt?

Seit Mitte des 15. Jahrhunderts wurde in der Region um Osnabrück Steinkohle abgebaut. Deshalb hat sich die Stadt zu einem wichtigen Industriestandort entwickelt, die ihre Einwohner sehr gut mit Arbeit versorgt. Auch während des II. Weltkrieges war Osnabrück von großer wirtschaftlicher Bedeutung. Der Hauptbahnhof der Stadt war ein wichtiger Eisenbahnknoten der Reichsbahn. Dort befanden sich unter anderem der Lokschuppen des Bahnbetriebswerkes sowie die umfangreichen Gleisanlagen des Rangierbahnhofs, an dessen Seite sich bedeutende Industriebetriebe wie zum Beispiel das Klöckner-Stahlwerk und das Karmann-Werk befanden. Aus diesem Grund war Osnabrück ein wichtiger Luftangriffspunkt der Alliierten. 65 Prozent der gesamten Stadt und 94 Prozent der Altstadt wurden von Bomben zerstört. Der wirtschaftliche Wiederaufbau ließ jedoch nicht auf sich warten. Die Stadt mit ihrer industriellen Prägung entwickelte sich schnell wieder zu einem wichtigen Wirtschaftsstandort für das südwestliche Niedersachen und angrenzende Teile Westfalens. Zahlreiche Menschen aus dem Umland finden hier Arbeit. Außerdem nutzen sie die Stadt als Einkaufs- und Erlebniszentrum. Dadurch hat sich in Osnabrück eine starke Pendlerverflechtung mit den Umlandgemeinden entwickelt. In 2012 waren zum Beispiel über 51.000 Einpendler in den Unternehmen der Stadt beschäftigt.

Wer dominiert den Arbeitsmarkt Osnabrücks?

Während die Stadt lange von der Metallindustrie dominiert war, sind heute über 70 Prozent aller Arbeitnehmer in Osnabrück im Dienstleistungssektor tätig. Osnabrück ist ein wichtiger Logistikstandort und verfügt zusätzlich über eine bedeutende Auto-, Lebensmittel und Papierindustrie.

Zu den bedeutenden Arbeitnehmern der Stadt gehören:

  • Auto Weller,
  • die Conditorei Coppenrath & Wiese,
  • die Felix Schoeller Gruppe,
  • die Hellmann Worldwide Logistics,
  • die KM Europa Metal,
  • die Q1 Energie AG sowie
  • Volkswagen Osnabrück.

(>> unsere Top 10 Unternehmen in Osnabrück)

Zusätzlich sind im umliegenden Einzugsgebiet folgende Unternehmen ansässig:

  • Die Amazonen-Werke, ein Landmaschinenhersteller in Hasbergen,
  • die Fuchs Gewürze in Dissen am Teutoburger Wald,
  • die Georgsmarienhütte Unternehmensgruppe in Georgsmarienhütte,
  • die homan Feinkost in Dissen am Teutoburger Wald,
  • die Kemper Wurstwaren in Nortrup und
  • die Sanicare Versandapotheke Johannes Mönter in Bad Laer.

Wie können Sie sich für den Arbeitsmarkt fit machen?

Um sich auf dem Arbeitsmarkt zu behaupten, ist eine qualifizierende Berufsausbildung notwendig. Wer über einen Hochschulabschluss verfügt, ist bestens gerüstet. Für alle anderen kommen verschiedene Ausbildungen infrage. Außerdem gibt es in Osnabrück mehrere Anbieter von Weiterbildungskursen und UmschulungenUnter anderem sind in der Stadt die Deutsche Angestellten Akademie DAA, das Institut für berufliche Bildung IBB, die Macromedia Akademie, die DEKRA-Akademie und WBS Training vertreten. Dementsprechend vielfältig ist das Angebot vor Ort, wobei zahlreiche Kurse mit dem IHK-Zertifikat abschließen. Zur Auswahl stehen Maßnahmen im Gesundheitswesen, Umweltschutz, Handwerk, Transport und Verkehr, Marketing, Medien, Internet und IT sowie diverse kaufmännische Abschlüsse.

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